Was lohnt sich für wen?
Lohnt es sich, in der Schweiz zu investieren? In letzter Zeit gibt es Websites, die großspurig auflisten, was wir bereits wissen: Zu den Standortvorteilen der Schweiz zählen Rechtssicherheit, eine stabile Währung, gut ausgebildete und im Allgemeinen fleißige Arbeitskräfte sowie ein relativ zuverlässiges Bankensystem.
Doch es gibt zwei Aspekte, die den Markteintritt in die Schweiz für mittelständische und kleine Unternehmen attraktiver machen als alle diese zusammen:
Die erste Frage für ein mittelständisches Unternehmen muss lauten: Können wir – wenn wir uns in der Schweiz niederlassen – ein produktiver Teil der Schweizer Gesellschaft werden? Können wir Schweizer Tugenden teilen und uns darin weiterentwickeln? Fleiß, Kompromissfähigkeit und eine Kultur des Dialogs zum Beispiel. Das ist die grundlegende Frage.
Und die zweite Frage aus Schweizer Sicht wäre: Hilft eine Investition dem Land (der Schweiz) überhaupt, wenn es aktiv durch Naturkatastrophen wie die in Blatten (Lötschental) Ende Mai 2025 oder in Brienz ein Jahr zuvor bedroht ist?
Ich habe beide Fragen mehrfach erhalten, darunter auch Beiträge aus Deutschland, England und Italien, und einige haben sogar angeboten, die Hilfe zu koordinieren.
Ich finde das alles sehr interessant, vor allem, weil die Schweiz sich in vielerlei Hinsicht selbst helfen kann. Es klingt paradox, aber diese Schweizer Fähigkeit, sich in vielerlei Hinsicht selbst zu helfen, schützt das Land vor falschen (dysfunktionalen) Abhängigkeiten.
Investitionen in der Schweiz
Sind Investitionen in der Schweiz sinnvoll? Wer in der Schweiz Geld anlegen möchte, kann dies bei Finanzmarktinstituten tun. Um den rechtlichen Schutz dieses Prozesses zu gewährleisten, sind Banken, Treuhänder und Wirtschaftsprüfer gute Partner.
Im Allgemeinen sind Investitionen in der Schweiz immer dann sinnvoll, wenn es sich um Investitionen in der Schweiz handelt – also im Land als solchem, nicht nur IN DEM Land (als formaler Rahmen von Möglichkeiten) – im Land, um es zu wiederholen, und in seinen Menschen. Die Schweiz, so wage ich zu behaupten, will nicht „von außen“ unterstützt werden. Sie will unabhängig sein. Was auch immer hierherkommt, sollte letztendlich schweizerisch sein oder schweizerisch gemacht werden.
Ich halte es zudem für ratsam, zumindest über Grundkenntnisse der Schweizer Sprachen zu verfügen. Diese lassen sich erlernen. Beispielsweise ist es gut, die Dialekte Deutsch, Englisch, Französisch oder (!) Italienisch zu verstehen.
Mein Beitrag und Projektbeispiele
Meine persönlichen Stärken in diesem Bereich liegen in der Begleitung des Markteintritts in der Schweiz und der persönlichen Einschätzung der Situation. Mein besonderes Spezialgebiet ist die Strukturierung und Investition in Immobilien. Dies erfordert:
• die gemeinsame Entwicklung einer individuellen Bedarfs- und Chancenstruktur sowie
• Kenntnis der Chancen und Risiken sowohl auf Investorenseite als auch in den von ihnen in Betracht gezogenen Projekten. Jahrzehntelange Erfahrung in der Schweiz und anderen internationalen Ländern qualifiziert mich hierfür hervorragend. Denn: „Die Schweiz ist kein zweites Deutschland.“ Oder ein zweites England oder ähnliches.
Aus diesem Grund habe ich bereits vor Jahren Konzepte für einen solchen Markteintritt entwickelt, aber auch Warnhinweise formuliert und Voraussetzungen identifiziert. Um Ihnen bei Fragen zum Markteintritt zu helfen, habe ich kürzlich ein Basisdokument mit konkreten Investitionsprojekten erstellt, das ich Ihnen kostenlos in einem persönlichen Gespräch (und nur dann) zur Verfügung stelle.
Das Dokument kann als strategische Grundlage dienen: Es bietet einen Rahmen für mögliche Ansätze und ermöglicht es Ihnen, einige grundlegende Fragen selbst zu beantworten. Es bietet aber auch die Möglichkeit, ganz von vorne zu beginnen.
Ein Nachtrag: Einige der schönen Fotos hier habe ich der Stockhornbahn zu verdanken (danke!).